Venedig ist zwar, wenn man die Zahl seiner Einwohner betrachtet, eine italienische Kleinstadt. Aber in Wirklichkeit ist Venedig eine bedeutende Weltstadt von großer Berühmtheit, die irgendwie jeder kennt, auch wenn man noch nie selbst da gewesen ist. So wie man mit der Stadt Paris gleich den Eifelturm, mit London den Big Ben oder mit Moskau den Kreml verbindet, so nennt man die Stadt Venezia in einem Atemzug mit den berühmten Gondeln und Wasserstraßen. Und natürlich hat man auch als Niedagewesener schon einmal den weltberühmten Markusplatz im Fernsehen gesehen, und sei es nur deshalb, weil er mal wieder unter Wasser stand.
Venedig gehört zu denjenigen Städten, die man unbedingt einmal gesehen haben möchte. Schließlich ist es etwas einzigartiges und ganz besonderes, wenn in einer Stadt keine Autos sondern nur Schiffe fahren, wenn die Hauptstraßen nicht aus Asphalt sondern aus Wasser bestehen und wenn die Häuser nicht auf trockenem Boden sondern direkt im Salzwasser stehen.
Aber Venezia bietet natürlich noch viel mehr als Schiffe, Gondeln und Straßen aus Wasser. Da wären unzählige Kirchen, darunter so weltberühmte wie die San Marco Basilika, Paläste und Prachtbauten, fast unzählige Plätze und Parks und natürlich ein gutes Dutzend zum Teil hervorragender Museen. Aber das eigentlich total faszinierende an Venedig lässt sich gar nicht konkret beschreiben: Es ist die Möglichkeit, in einer Auto freien Stadt ziellos durch einen riesigen Irrgarten aus kleinen Sträßchen und Gassen zu flanieren und dabei an Hunderten von kleinen Geschäften vorbeizulaufen und vielleicht das eine oder andere Souvenir oder Kleidungsstück zu kaufen.
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